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Die Waldklasse – ein Angebot für „Schüler mit herausforderndem Verhalten“

Die Maximilian-Kolbe-Schule hat in den vergangenen Jahren besonderen Wert auf die Herausbildung und Anwendung von Konzepten gelegt, die sich mit der schulischen Förderung von Schülern mit herausforderndem Verhalten befassen.

Entstanden sind und eingesetzt werden:

  • die Schulordnung
  • der Trainingsraum
  • das Präventions- und Deeskalationsprogramm RADAR
    (R-Registrierung, A-Aggression, D-Diagnose, A-Analyse, R-Risiko)
  • die Mitarbeit von pädagogischen Fachkräften zur Einzelbetreuung und

Die Waldklasse:

Die Schule nutzt ein Waldstück außerhalb des Schulgeländes. Dreimal wöchentlich verbringen dort Schüler aus der Sekundarstufe 1 (8-10) und der Berufspraxisstufe (11-13) mit besonderen Verhaltensproblemen den gesamten Schultag. Der pädagogische Schwerpunkt liegt unter Zuhilfenahme erlebnispädagogischer Inhalte vorrangig im sozialen Lernen. Hierbei werden Erfahrungen gemacht im Baumklettern, in mobilen niedrigen und hohen Seilgartenstationen, in unterschiedlichen Slackline-Aufbauten und gruppenbezogenen Projekten.

Darüber hinaus finden sich in der täglichen Arbeit Einflüsse aus verschiedenen Lern- und Arbeitsbereichen wieder, wie

  • Sachunterricht: Ein- und Verarbeitung sachunterrichtlicher Inhalte, die sich umgebungs- bzw. jahreszeitlich bedingt ergeben
  • Arbeitslehre: Holz – Holzbe- und –verarbeitung für die Brennholzbevorratung, auch in Projekten zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen
  • Hauswirtschaft: Die tägliche Selbstversorgung und das Kochen über offenem Feuer nehmen viel Zeit und Raum in Anspruch
  • Bewegungsangebote: Neben den immer wieder stattfindenden Spaziergängen und kleinen Wanderungen, ist die Nutzung der Geländeräder bei den Schülern sehr beliebt.
  • Tiergestützte Pädagogik: An zwei Tagen in der Woche wird die Gruppe von zwei Hunden begleitet, die für die Schüler ein sehr spezielles Aufgabenfeld eröffnen und bei der Integration in die Gruppe hilfreich sein können.