Singen verboten?!

Wir machen Gebärden-Karaoke

Corona und Singen, dass passt leider gar nicht zusammen. Denn beim Singen können sich die Corona-Viren ganz schnell in der Luft verteilen und die anderen Sänger krank machen. Aber die Wohnheimklasse Rasselbande wollte trotzdem nicht auf die wöchentliche Musikstunde verzichten. Wie kann man denn Singen ohne zu Singen? 

Ganz einfach! Wir Singen mit den Händen! 

Und schon war unser neues Unterrichtsfach „Gebärden-Karaoke“ geboren. Die Schüler suchen die Songs aus, und Frau Tiggemann übersetzt die Lieder in Gebärdensprache. Wir starteten mit leichten Liedern, wie dem Song „Lass jetzt los” aus dem Film „Die Eiskönigin”. Bei diesem Gebärden-Song werden nur wenige Wörter mitgebärdet. Die Schüler hatten den Dreh schnell raus und konnten im Nu viele Lieder auswendig. Also mussten schnellere Songs mit mehr Gebärden her. „Feuerwerk” von Wincent Weiss, „Regenbogenfarben” von Kerstin Ott oder auch „Zusammen” von Clueso feat. Fanta 4 flimmerten als nächstes als Gebärdenkaraoke-Version über den Klassenfernseher. Diese Songs waren schon eine ganz schöne Herausforderung für unsere Hände. Aber trotzdem macht es allen unglaublich viel Spaß. 

Mit dieser Freude steckten wir auch unsere Nachbarklassen an. Die Wohnheimklassen Bienenkorb, Sandmännchen und Wirbelwind waren von der Idee total begeistert und wollten gerne mitmachen.  Wegen Corona ist es leider nicht möglich, mit allen Klassen gemeinsam Gebärden-Karaoke zu machen. Deswegen mussten wir uns etwas anderes einfallen lassen. Angelehnt an das TV-Format „Sing meinen Song” gibt es jetzt das Kooperationsprojekt „Singt unseren Gebärdensong“. Jede Klasse produziert eigene Gebärdensongs und tauscht diese mit den anderen Klassen aus. So haben wir schnell viele neue Songs zusammen und können trotzdem, wenn auch nicht im gleichen Klassenraum, miteinander „singen”.

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