Kommt das Christkind dieses Jahr im Badeanzug?

Wir schreiben das Jahr 2020 im Monat September: Corona bestimmt den Schulalltag in der Maximilian-Kolbe-Schule an allen Ecken und Enden. Abstandsregelungen, Bedeckung durch einen Mund-Nasen-Schutz, interne und externe Klassen. Und dennoch ist die Stimmung nicht katastrophal, denn das Wetter spielt mit. Der Spätsommer sorgt dafür, dass sich alle Klassen so häufig wie möglich draußen aufhalten und die Angebote des Geländes nutzen. Alle Klassen? Nicht doch! 

Begibt man sich in das Obergeschoss von Haus 11 bekommt man fast das Gefühl, dass – Wham! – in unerklärlicher Weise eine Reunion gestartet hat, denn „Last Christmas“ schallt über den gesamten Flur. Dort sitzen die Schüler der Wohnheimklasse Wirbelwind in T-Shirt und kurzer Hose vor einem Materialberg, der die letzten Zweifel ausräumt: Hier wird für Weihnachten gebastelt, geklebt und gemalt. Einige Kolleginnen und Kollegen scheint dieses Bild nicht einmal zu verwirren, denn wir alle wissen: Corona stellt alles auf den Kopf! Die Mutigen, die nachfragen, erhalten prompt die Antwort von Jakob: „Na, wir basteln für die Weihnachts-karten – ist doch klar (und jetzt psst wir wollen die Musik hören)!“. 

Dieser von der Verwaltung erteilte Arbeitsauftrag an Herrn Groß wurde von ihm erfolgreich weitergegeben an die kreativen Köpfe der Wirbelwindklasse. Herr Groß hat seinen Job verstanden 😉 Das Motiv muss vor den Herbstferien fertig sein und durch die Verwaltungsjury gehen, also werden hier bei sommer-lichen Temperaturen Engel, Krippen, Weihnachtsbäume und vor allem Geschenke gemalt. Dank des Internets bekommt man auch im Spätsommer Weihnachtszeitschriften aus deren Bildern Collagen rund um das Fest des Jahres kreiert werden. Und dank Aldi kann man sich auch gustatorisch in Form von Lebkuchen, Baumkuchen, Butter-Mandel-Stollen und Spekulatius perfekt auf die Thematik einlassen. Die Einen mögen es verrückt finden, wir sagen: Frohe Weihnachten!

Alina K.

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