Ein Schulhund in Corona Zeiten

Hallo, ich bin es, Nerida! Die meisten kennen mich schon. Hier habe ich mich auch mal hinter einer Maske versteckt, so wie ihr Menschen das ja nun oft macht. Am Anfang war das schon komisch …. aber jetzt erkenne ich euch auch alle mit Maske.

Das war auch für mich ein ungewöhnliches Jahr. Zuerst konnte ich leider, so wie ihr, lange Zeit nicht in die Schule. Die Schülerinnen und Lehrerinnen habe ich sehr vermisst. Dann hatte mein „Frauchen” A. Brune Jakob die Idee, dass ich sie beim Online-Unterricht untertützen kann. So habe ich fleißig Arbeitsmaterialien apportiert und für gute Laune am Bildschirm gesorgt. Pawel fand das super, und er hat ganz viel gerechnet und gelesen. Dann durften wir endlich wieder in die Schule in eine Wohnheimklasse. Die Schülerinnen dort waren echt nett, und ich glaube, sie haben sich über meine Besuche sehr gefreut. Wir haben zusammen gelernt, gespielt und gekuschelt …. und mit mir geht das ohne Maske und ohne Abstand !! – das haben alle sehr genossen! 

Seit dem neuen Schuljahr sind wir nun in der Klasse 9a eingesetzt. Jeden Dienstag sorge ich hier für gute Stimmung, Körperkontakt und Bewegung an der frischen Luft. In der ersten Stunde heißt es immer „Kopfrechnen mit Nerida”. Hier apportiere ich z.B. Tennisbälle mit Zahlen und die Schüler bilden daraus Additionsaufgaben. Ist das Ergebnis richtig, dürfen sie mir ein Leckerchen geben, das machen sie immer total gerne … meistens bekomme ich richtig viele Leckerchen! Mittags bin ich ganz schön geschafft.  Dann heißt es wieder „Tschüß” bis zur nächsten Woche.

Übrigens, im Umgang mit mir gilt wie immer nur die H–Regel, d.h. Hände waschen – und das können jetzt wohl alle richtig gut!

Eure Nerida

Andrea B.

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