Die 10a im Tonstudio

Im letzten Schuljahr hatten wir im Musikunterricht etwas ganz Besonderes vor. Wir wollten in einem Tonstudio ein Lied aufnehmen. Bei uns an der Schule gibt es ein bekanntes Lied. Es heißt “Auf Wiedersehn”. Der Schulbegleiter Herr Opsölder hat es vor einigen Jahren zum Abschied der BFDler geschrieben. Wir fanden, dass das Lied sehr gut zu uns passt, weil wir das letzte Jahr in dieser Klassengemeinschaft waren. Wir fragten also Herrn Opsölder, ob er mit uns dieses Lied in einem pro-fessionellen Tonstudio aufnehmen möchte. Er sagte ja, wir waren begeistert! Bevor es aber richtig losging, mussten wir den Text aufschreiben und das Lied ganz viel üben. Dabei hat Herr Opsölder uns sehr gut geholfen.

Dann war es endlich soweit. Wir fuhren nach Olfen zum Tonstudio. Dort wartete der Musikproduzent Markus auf uns. An diesem Tag haben wir das Playback erstellt. Das heißt, wir haben mit einem Keyboard am Comuter mehrere Instrumente und den Rhythmus eingespielt. Wenn ein Ton mal daneben ging, hat der Markus den Ton am Computer einfach entfernt. So haben wir das Schlagzeug, zwei Gitarren, eine Trompete, einen Bass und mehrere Effekte eingespielt. Es war sehr spannend zu sehen, wie nach und nach die Musik von unserem Lied entstand.

In der nächsten Woche waren dann unsere Gesangskünste gefragt. Der Musikproduzent erklärte uns das Mikrofon und wie wir es richtig benutzen sollten. Als erstes wurde der Gesang von Herrn Opsölder aufgenommen. Dann durften immer zwei von uns gleichzeitig Textzeilen einsingen. Einige von uns waren sehr aufgeregt. Es klappte aber ganz gut. Wir hörten den Gesang von Herrn Opsölder und unsere Stimme über einen Kopfhörer. Das hat sehr geholfen. Nach ungefähr 1,5 Stunden hatten wir alles im Kasten. Der Musikproduzent sagte uns, dass es etwa 2 oder 3 Wochen dauern würde, bis er das Lied fertig hätte.

Wir machten Pläne, was wir mit diesem Abschiedslied noch machen würden. Wir wollten dazu ein Musikvideo drehen. Wir wollten das Video auf unserer großen Abschiedsfeier ansehen und unseren Familien zeigen. Aber dann kam Corona, und wir durften nicht mehr zur Schule gehen. Das warf alle unsere Pläne über den Haufen. Mitten im Lockdown bekamen wir dann aber doch unser fertiges Lied zugeschickt. Und kurz vor den Ferien haben wir dann auch noch ein Musikvideo bekommen. Dort sieht man, wie wir im Tonstudio waren und unser eigenes Lied aufgenommen haben. Wir sind sehr stolz auf unser Lied und haben jetzt eine tolle Erinnerung an dieses besondere Projekt.

Wir sagen vielen Dank an Herrn Opsölder und Markus Schürjann!!!

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